Zu gross zu erotisch: Kunstwerk muss raus

Es war ein schöner Ort für das Bild. Schnell wurde es zensuriert.

 

Es geht um Grenzen überwinden. Losgelöst von Zeit und Ort. Um Freiheit. Um sich einlassen. Um Grenzerfahrungen. Um sich auflösen. Um Nähe und Distanz. Um sich erden. Eins zu sein. Mit sich und der Welt. Um Natur. Mutter Erde. Um Schöpfung. Und das ist durchaus göttlich. 

 

Aufgabe der Wanderausstellung war ein Werk zu einem Gedicht oder Geschichte von FlurinCamathias  zu kreieren. Für das Werk habe ich das Gedicht *La spusa dilpastur* gewählt Übersetzt *die Braut des Hirten*. Es geht um eine *Rosa*. Geht es wirklich um eine Rose? Rose als Name oder Blume? Traum oder Sehnsucht? 

Der Ort und die Grösse geben Präsenz. Das semitransparente Organza. Flattert leicht. Herzflattern. Ein Hauch von Sehnsucht. Ungewiss. Mächtig. Ein Gedanke. Nur ein Gedanke. Unwirklich. Unreell. Oder nicht?

Der Ort und die Grösse geben Präsenz.

Die Originalzeichnungen – Kohle auf Papier (im Format 1250x2500mm) – ist in einer Session *Zeichnen als performativer Akt* mit einer Tänzerin entstanden. Die Originale wurden fotografiert und auf Organza geplottet. Das Material wurde für dieses Werk entfremdet. 

Mein Thema war ganz ein anderes

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